Teil eines Werkes 
34. Bändchen, Die Presbyterianer : dritte der Erzählungen meines Wirths : 1. Theil (1823) Tales of my landlord
Entstehung
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Morgenwinde, der durch eine spalte des Gitter- fensters darüber hinwegglitt. Lovel sprang auf und hüllte sich in seinen Schlafrock, den er ne- ben sein Bett gelegt hatte. Er trat hierauf an's Fenster, von dem man auf das Meer hinausblicken konnte, dessen dumpfes Rauschen verrieth, daſs es von dem Sturme des vorigen Abends noch un- ruhig war. Der Morgen schien indeſs heiter und freundlich. Das Fenster eines vorspringenden Thurmes war halb offen, und von dont her er- klangen noch einmal die Töne, durch die Lovel im Schlafe gestört worden war. Sie hatten indeſs mit dem Verschwinden des Traumbildes ihren Reiz fast verloren, und er hörte nichts, als eine leidlich auf dem Clavier gespielte Melodie. Eine weibliche Stimme sang mit vieler Einfachheit, doch nicht ohne Geschmack, foldende Verse:

Was sitz'st du, Creis, den ernsten Blick Zu jenen Trümmern hingewandtb?

Rufst du den alten Glanz zurück, Denkst du vielleicht, wie er entschwand?

Kennst du mich nicht? sprach dumpfsein Ton, So lang' genossen, oft verjagt,

Von dir, des Stolzes eitlem Sohn, Begehrt, versäumt und angeklagt.