186 Lovel blickte mit banger Furcht auf das selt- same Schauspiel. Endlich schien eine GCestalt unter den Jägern, als er sein Auge fester auf sie heftete, aus der Tapete zu treten, und auf das Bette des Schlummernden loszugehen. Als sie indefs näher kam, verwandelte sie sich, wie es schien. Aus dem Jagdhorn ward ein Buch mit kupfernen Klammern, und die Jägermütze glich einer Pelzkappe, wie sie irgend ein Bürgermeister in Rembrands*) Gemälden trägt. Die Nieder- ländische Tracht blieb; aber die Gesichtsziige, nicht mehr von wilder Jagdlust bewegt, erhielten einen ernsten, finstern Ausdruck, der für den ersten Besitzer von Monkbarns, nach der Schil- derung, die seine Nachkommen Lovel am vorigen Abende gemacht hatten, wohl paſste. Bey dieser Verwandlung verschwand das Gewirre der übrigen Tapetengestalten vor der Einbildung des Träumen- den, dessen Aufmerksamkeit sich allein auf die vor ihm stehende Figur heftete. Lovel bemühte sich, den Furchibaren mit passenden Beschwö- anzureden, aber die Zunge versagte gewöhnlich in ängstlichen Träumen
r Mahler der Niederländischen Schule, es 1674 Seine Gemälde, so wie seine 1 on denen es eine grofse Zahl gibt,
¹ eh 1s Entwurf und von acht künst- ck.
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lerischem Aus A. d. Uebers.


