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Jahren angemessen; eine zierlich aufgeputzte und gepuderte Perücke, die ein groſser Hut mit nie- dergeschlagenen Krämpen bedeckte, gab ihm fast ein amtmäſsiges Anschn. Man hätte ihn für ei- nen Geistlichen halten können; doch hatte er mehr von einem Weltmanne an sich, als man gewöhnlich bey Schottischen Predigern findet, und sein erster Ausruf setzte die Sache völlig ausser Zweifel. 4
Mit raschen Schritten sich nähernd, blickte er unruhig nach dem Zifferblatt der Kirchenthurm- uhr, und indem er sich auf dem Platze, wo der Wagen hätte seyn sollen, umsah, rief er aus: Da steckt der Teufel drein! Ueberall komm' ich zu spät!“
Der junge Mann beruhigte ihn durch die Ver- sicherung, daſs die Kutsche noch nicht angekom- men sey. Der alte Herr, der sich offenbar be- wuſst war, selbst nicht allzu pünktlich gewesen zu seyn, hatte Anfangs nicht den Muth, die Saumseligkeit des Fuhrmanns zu tadeln. Er nahm einem Knaben, der ihm folgte, ein Paket aus der Hand, das einen grofsen Folioband zu ent- halten schien, klopfte ihm freundlich auf die Schulteru, und trug ihm auf, zu seinem Bücher- trödler zu gehen und ihm zu sagen, wenn er.
zewuſst hätte, daſs noch so viel Zeit übrig wäre,
würd' er den andern Handel auch wohl ab- chlossen haben. Er erinnerte ihn, seinen


