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XXXV.
Schwach ertoͤnt des Kampfes Laͤrm,
Hergetragen von den Winden;
Krieg und Schrecken flohn voran,
Ließen Tod und Wunden hinten. Mickle.
Um den Rückzug des Grafen zu decken, ritt Arthur den Burgundern entgegen, an deren Spitze er Contay erblickte.
„Willkommen! willkommen!“ rief ihm dieſer entge⸗ gen, ſchnell auf ihn zu reitend.„Der Herzog von Bur⸗ gund hält nicht weit von hier mit einer Truppe Rei⸗ ter, um uns den Rücken zu decken. Erſt vor einer hal⸗ ben Stunde kam Cuer Vater ins Lager zurückgeſprengt, mit der Nachricht, Ihr ſeyd durch Verrätherei der Stradioten in einen Hinterhalt gelockt und gefangen genommen worden. Er hat Campo⸗Baſſo des Ver⸗ raths beſchuldigt und ihn zum Kampf gefordert, wo⸗ anf Beide unt er Aufſicht des Großmarſchalls ins La⸗ ger geſchickt wurden, um zu verhüten, daß ſie nicht ſo⸗ gleich an einander geriethen, wiewohl der Italiener keine große Luſt dazu bezeugte. Der Herzog hat ſelbſt ihre Fehdehandſchuhe aufgenommen, und am Dreikönigs⸗ tage ſollen ſie den Strauß ausfechten.“
„Ich fürchte, Manche von denen, die dieſen Tag er⸗ warten, werden ihn nicht mehr ſehen,“ ſagte Arthur,


