83 3 der in ſeinem Begleiter nur Anna's Vater ſah,„würde ich thun was in meinen Kräften ſteht.“
„Wie? junger Mann,“ erwiederte der Graf, mit dem ihm eigenen höhniſchen Lächeln,„Ihr wollt den Feind des Herrn, unter deſſen Fahne Ihr kämpft, ge⸗ gen ſeine Kriegsleute vertheidigen?“
Arthur war etwas verlegen über dieſe ſeinem Aner⸗ bieten gegebene Wendung, doch faßte er ſich ſchnell wie⸗ der und entgegnete:„Ihr habt Euch in Gefahr bege⸗ ben, um mich gegen Leute von Eurer Partei zu ſchü⸗ tzen, ich bin alſo verpflichtet, Euch den gleichen Dienſt zu leiſten.“
„Ihr habt glücklich geantwortet,“ verſetzte der Graf, „doch mein ich, dem kleinen blinden Schelm, von dem die Troubadours und Barden ſo viel zu ſingen wiſſen, hätt' ich wohl hauptſächlich Eure Bereitwilligkeit zu verdanken.“
Er ließ Arthur, der wieder nicht wenig in Verlegen⸗ heit kam, keine Zeit zu antworten, ſondern fuhr fort: „Eure Lanze, junger Mann, hat heute den Schweizern und dem Herzog Ferrand einen ſchlimmen Dienſt ge⸗ than, indem Ihr ihren wackerſten Kämpen erſchlagen. Für mich aber iſt Rudolphs Tod ein willkammnes Er⸗ eigniß. Im Vertrauen auf die Wichtigkeit ſeiner Dien⸗ ſte war er ungeſtümm in den Herzog Ferrand gedrun⸗ gen, bei mir für ihn um die Hand meiner Tochter zu werben, und der Herzog ſelbſt, der Sohn einer Prin⸗
zeſſin, erröthete nicht, mich aufzufordern, die Letzt:
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