79 Sohne zwei herrliche Renner, die er ſelbſt ſehr hoch hielt.
Campo⸗Baſſo, von des Herzogs Willen unkerrichtet, bezeugte eine große Freude darüber, daß ihn ein ſo erfahrener Mann wie Oxford begleiten ſollte, und wählte hundert ſeiner beſten Stradioten zu dem Zuge aus. Am Eingang in einen Hohlweg erklärte Campb⸗ Baſſo dem Grafen, an andern Ende deſſelben könne man die ganze feindliche Stellung überſehen, worauf mehrere Stradioten voraneilten; die bald wieder zurückkamen, und ſich in ihrer Sprache mit ihrem Anführer beſpra⸗ chen, der nun dem Grafen ſagte, der Weg ſey frei⸗ und ihn zur Begleitung einkud. Sie ritten durch den Hohlweg ohne einen Feind zu ſehen, und Arthur, der mit einigen Stradioten vorangeeilt war, ſah wirklich auf der von Campo⸗ Baſſo bezeichneten Stelle das Lager Ferrands; zu gkeicher Zeit aber kam ein Haufen Reiter ſchnell gegen die Schlucht angeſprengt. Auf die große Schnelligkeit ſeines Pferdes ſich verlaſſend, wandte er nicht ſogleich um, ſondern muſterte genauer das Lager, während die Stradioten, ohne ſeinen Befehl zu erwar⸗ ten, davon jagten, wie ſie es immer zu thun pflegten, wenn ſie von einem überlegenen Feind angegriffen wurden. Unterdeſſen bemerkte Arthur, daß der Ritter an der Spitze der Schwadron, auf einem ſtatklichen Roſſe, unter dem der Boden zitterte, in ſeinem Schilde den Bären von Bern führte, und auch ſonſt große Aehn⸗ lichkeit mit der kräftigen Geſtalt Rudolphs hatte. Er wurde vollends überzeugt, daß er es wirklich ſey, als
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