7³3 4 ten erklingen. Ich lache über die Vernichtung des Feindes und die Vertheilung der Beute, ich lache— 8
„Ihr lacht,“ unterbrach ihn Contay ungeduldig, „wenn Ihr die Freude allein für Euch habt, wie Ihr nach unſeren Niederlagen bei Granſon und Murten gethan.“
„Still,« gebot der Herzog,„der Graf von Campo⸗ Baſſo hat die Sache gerade ſo angeſehen, wie ich. Der Abentheurer wagt ſich aus ſeinen ſchützenden Bergen hervor, und des Himmels Fluch treffe mich, wenn ich nicht den Schwur halte, daß auf dem nächſten Schlacht⸗ felde, wo wir uns treffen, einer von uns fallen ſoll! Wir ſind jetzt in der letzten Woche des alten Jahres, und vor dem Dreikönigstag ſoll ſich entſcheiden, wer von uns das Feld behält.— Zu den Waffen meine Herren, das Lager ſoll ſogleich abgebrochen werden, und unſere Truppen ſich gegen Lothringen in Bewegung ſe⸗ tzen. Die leichten italieniſchen und albaneſiſchen Reiter ſammt den Stradioken ſchickt voran, um das Land zu durchſtreifen. Ihr, Orford, werdet doch dießmal die Waffen tragen?“. 2 Allerdinas,“ verfetzte der Graf,„ich eſſe ja Euer Hoheit Brod, und greift ein Feind Euch an, ſo erfor⸗ dert es meine Ehre für Euch zu ſtreiten, als wäre ich Euer geborner Unterthan. Wenn Jhr's erlaubt, will ich einen Herold mit einem Briefe an meinen freund⸗ lichen Wirth, den Landammann von Unterwalden ſchi⸗ cken, um ihm meinen Entſchluß mitzutheilen.“
Nachdem der Herzog die Erlaubniß hiezu gegeben
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