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XXXIV.
——— Die Waffe hier Soll einen Feldherrn in dem eignen Zelt, Auf ſeinem Thron den Fuͤrſten treffen, am Altar Im Meßgewande den Praͤlaten.— Altes Schauſpiel.
Große Thätigkeit herrſchte von nun an am Hofe und im Lager des Herzogs von Burgund. Es wurden Geld⸗ ſummen zuſammengebracht, Soldaten ausgehoben, und man wartete nur auf Nachrichten von den Bewegungen der Alpgenoſſen, um ins Feld zu rücken. Allein, wenn auch Karl dem äußeren Anſcheine nach ſo thätig war, wie zuvor, ſo meinten doch die, welche näher um ſeine Perſon waren, er entwickle nicht mehr den geſunden Verſtand und die Geiſteskraft, die man, ehe dieſe Un⸗ fälle ihn betrafen, an ihm bewundert hatte. Er hatte noch Anwandlungen finſterer Schwermuth, wie einſt Saul, und war wüthend, wenn man ihn daraus weckte. Selbſt der Graf von Oxford ſchien die Gewalt, die er anfangs über ihn geübt, verloren zu haben, und wenn auch Karl im Allgemeinen ſich dankbar gegen ihn zeigte, ſo ſchien ihn doch der Gedanke zu demüthigen, daß er ihn in ſeiner Ohnmacht geſehen hatte; er fürchtete ſo⸗ gar, men möchte glauben, er handle nach den Einge⸗ bungen des Grafen, und verwarf daher oft ſeinen Rath, nur um ſeine Selbſtſtändigkeit zu zeigen.
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