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kann nicht anders als günſtig auf ihn wirken, denn er hat auch in mir die alte Luſt am Kriegshandwerk wie⸗ der geweckt. Wenn Ihr Eure Reiſe bis Morgen ver⸗ ſchieben könnt, ſo bringe ich unterdeſſen meine geiſt⸗ lichen Angelegenheiten in Ordnung, und werde dann wieder ſo weit hergeſtellt ſeyn, daß ich Euch nach La Rivieère geleiten kann. Ans Kloſter will ich denken, wenn ich den bei Murten verlorenen guten Namen wieder gewonnen habe. Für die Seelen meiner un⸗ glücklichen Kanoniere aber will ich Meſſen leſen laſſen, und das nicht wenige.“ 5
Colvins Vorſchlag wurde angenommen, und Oxford brachte mit ſeinem Sohne und Thiébault den Tag mit Zurüſtungen zur Abreiſe hin, nachdem er ſich bei René verabſchiedet hatte, der ſich ungerne von ihnen zu tren⸗ nen ſchien. Des andern Tages brachen ſie auf, und durchzogen die zwiſchen Aix und La Rivière gelegenen Theile der Provence, der Dauphiné und Franche⸗Comté; aber bei der großen Entfernung und der Beſchwerlich⸗ keit des Wegs waren ſie über 14 Tage auf der Reiſe, und erſt zu Anfang des Monats Julins langten ſie in Oberburgund auf dem Schloſſe La Rivière an. Dieſes war von vielen Zelten umgeben, die ohne Ordnung und gar nicht nach der ſonſt in Karls Lager üblichen Weiſe aufgeſchlagen waren. Des Herzogs Anweſenheit aber verrieth ſeine große Fahne, die mit ihren reichverzier⸗ ten Feldern von den Zinnen des Schloſſes wehte. Die Wache trat ins Gewehr, um die Fremden zu empfan⸗ gen, dieß geſchah aber ſo unordentlich, daß der Graf
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