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the,„und widmet jetzt⸗ Dichtigeren Mägelegenßeiten einige Stunden.“ ⸗ 593
„Wenn Du's ausdrücklich veprangſhe liebes Kind, ſo kann ich Dir's freilich nicht abſchlagen,“ verſetzte René, und gab wider ſeinen Willen der Geſellſchaft Befehl, ohne ihn auf die Jagd zu ziehen. Sträubend ließ er ſich in ein beſonderes Kabinet führen, in deſſen Vor⸗ zimmer Margarethe ihren Geheimſchreiber Mordaunt und Arthur beorderte, mit dem Befeble⸗ Niemanden einzulaſſen.
„Mich meinetmnegen fuhr der gutmüthige Greis fort,„magſt Du einſchließen, weil es ſeyn muß, aber warum Mordaunt abhalten, bei dieſem ſchönen⸗ Mor⸗ gen ſich zu ergehen, und Arthur, das Vergnügen der Uebrigen zu theilen? Sie heißen ihn zway tiefſinnig, aber ich verſichere Dich, er zeigte ſich geſtern Abend beim Tanze mit der Gräfin von Boisgelin ſo leicht⸗ füßig, als Einer.“
„Sie ſind aus einem Lande,“ erwieberte Margarethe⸗ „wo die Männer von Jugend auf daran gewöhnt wer⸗ den, die Pflicht dem Vergnügen vorzuziehen.“
In das Kabinet geführt, warf der König, nicht ohne inneres Grauen, einen Blick auf den ebenholze⸗ nen, mit Silber eingelegten Schreibtiſch, und über⸗ dachte mit ſchmerzlichem Gefühl, wie oft er würde gähnen müſſen, bis er mit dem Inhalt deſſelben be⸗ kannt gemacht wäre. Dieſer war jedoch von der Art, daß er ſeine Aufmerkſamkeit, freilich auf eine nicht gn⸗ genehme Weiſe, in Anſpruch nahm.


