Teil eines Werkes 
161. Bändchen = Neue Folge, 11. Bändchen, Karl der Kühne, oder: Die Tochter des Nebels : historische Novelle : 5. Theil (1830) Anne of Geierstein or The maiden of the mist
Entstehung
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83 welche die Edelſten und Tapferſten ihrer Anhänger in Tod und Verderben geſtürzt haben.“

Er ſchien noch mehr ſagen zu wollen, hielt aber inne; nach einer Pauſe fuhr er fort:„Geh' in meinen Pal⸗ laſt und frage nach dem Seneſchall, Hugo von Saint⸗ Cyr, er wird Dich zu Margarethen führen, wenn es ihr Wille iſt, Dich zu ſehen. Im andern Falle komm⸗ in meinen Pallaſt zurück, guter Jüngling, und Du ſollſt gaſtlich bewirthet werden, denn ein König, der Dicht⸗ kunſt, Muſik und Malerei liebt, achtet immer auch Ehre, Tugend und Treue, und ich leſe es in Deinem Geſichte, daß Du dieſe Eigenſchaften beſitzeſt, und glaube gerne, daß Du in friedlicherer Zeit zur Meiſter⸗ ſchaft in der heiteren Wiſſenſchaft gelangen kannſt. Wenn aber Dein Herz dem Schönheitsſinne nicht ver⸗ ſchloſſen iſt, ſo wird es hüpfen in Dir beim Anblick meines Pallaſtes, deſſen majeſtätiſche Pracht einer feh⸗ lerloſen Frauengeſtalt oder den künſtlichen und doch einfach ſcheinenden Weiſen, die wir eben gedichtet, zu vergleichen iſt.“.

Er ſchien Willens, zur Harfe zu greifen und das Lied, das er gedichtet, zu ſpielen, aber Arthur empfand das peinliche Gefühl der Schaam, das den Gutherzigen ergreift, wenn er Andere, im Glauben, ſie erregen Bewunderung, während ſie ſich doch lächerlich machen, wichtig thun ſieht, und beurlaubte ſich daher ohne viele Umſtände von dem König von Neapel, den beiden Si⸗ zilien und von Jeruſalem. Dieſer ſah ihm, erſtaunt über dieſen Mangel an Lebensart, hach, ſchrieb ihn