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Arthur, der naͤher uͤber dieſen Fuͤrſten unterrich⸗ tet zu ſeyn wuͤnſchte, vermochte den geſpraͤchigen Pro⸗ vengalen leicht, ſich über den Charakter ſeines Lan⸗ desherrn zu verbreiten, den er als gerecht, mild und freigebig, und als großen Freund der Jagd, noch mehr aber der Dichtkunſt und Muſik bezeichnete, der, mehr als ſeine Einkuͤnfte betragen, an fahrende Rit⸗ ter und wandernde Muſikbanden verſchenke, deren ſich an ſeinem kleinen gaſtlichen Hofe immer eine Menge einfinden. 1 1
Von koͤniglichem Blute entſproſſen, hatte René zu keiner Zeit ſeine Anſpruͤche an das Leben guͤltig zu machen gewußt Von den Reichen, an die er ein Recht hatte, war ihm nur die Grafſchaft Pro⸗ vence geblieben, ein ſchoͤnes freundliches Land, aber bedeutend geſchmaͤlert, indem theils Frankreich durch Geldvorſchuͤſſe Anſpruͤche an verſchiedene Theile des Gebiets erworben hatte, theils der Herzog von Bur⸗
gund, der René zum Gefangenen gemacht hatte, zum
Unterpfand fuͤr das Loͤſegeld mehrere Staͤdte beſetzt hielt. In ſeiner Jugend hatte er mehrere Kriegs⸗ zuͤge unternommen, in der Hoffnung, einen Theils des Gebiets, deſſen Herr er hieß, wieder zu erobern, allein das Gluͤck laͤchelte ihm nicht, und wie es ſcheint, ſah er zuletzt ein, daß die Gabe, kriegeri⸗ ſches Verdienſt bewundernd zu verherrlichen, weit entfernt iſt von dem wirklichen Beſitz jener Eigen⸗ ſchaft. René war ein Fuͤrſt von ſehr mittelmaͤßigem Verſtande, aber ein leidenſchaftlicher Liebhaber der


