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7 „Warum ſo leidenſchaftlich?“ fragte Karl;„was liegt Euch an dem Leben dieſer Leute? vielleicht, daß ein Krieg Eure Unternehmung um etliche Tage hin⸗
ausſchiebt!“
„Sie ſcheitern machen kann, ja muß,“ entgegnete der Graf.„Hört mich, Herr Herzog: ich habe dieſe Männer einige Zeit auf ihrer Reiſe begleitet——“
„Ihr!“ fiel der Herzog ein,„Ihr ein Gefährte des lumpigen Bauernpacks! Das Unglück hat den Stolz der engliſchen Edeln tief gebeugt, daß ſie ſich ſolche
Genoſſen wählenc
„Der Zufall führte mich zu ihnen„« verſetzte der Graf.„Einige von ihnen ſind von edlem Blute, und ich glaube, mich für ihre friedlichen Abſichten verbür⸗ gen zu dürfen.“
„Auf Ehre, Herr Graf,“ ſagte Karl,„Ihr thut ih⸗ nen und mir viel Ehre an, wenn Ihr vermittelnd zwi⸗ ſchen mir und die Schweizer tretet! Ich muß Euch ſa⸗ gen, daß es Herablaſſung von mir iſt, wenn ich, aus Rückſicht auf alte Freundſchaft, Euch erlaube, mir Eure eigenen Angelegenheiten vorzutragen; mit Eurer Mei⸗ nung von Dingen aber, wobei Ihr nicht unmittelbar betheiligt ſeyd, könntet Ihr mich, wie mir däucht, ver⸗ ſchonen.“ 3
„Herr Herzog,“ erwiederte Orford,„ich bin Eurer Fahne nach Paris gefolgt, und habe das Glück gehabt,
CEuch in der Schlacht bei Mont LHery zu retten, wo
Ihr von franzöſiſchen Gewaffneten umringt wart... 64 „Wir haben es nicht vergeſſen,“ unterbrach ihn Karl;


