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rer, nicht nach meinem eigenen Willen. Man be⸗ guͤnſtigte Eure Flucht, um zwiſchen den Schweizern außerhalb der Stadt und den Soldaten in derſelben eine Verbindung zu unterhalten. Nach Eurer Ab⸗ reiſe von La Ferette erfuhr ich von Sigmund, daß mehrere Raͤnber Euch und Euren Vater verfolgen, um Ench auszupluͤndern; mein Vater hatte mich in Stand geſetzt, Anna von Geierſtein in ein deutſches Edelfraͤulein umzuwandeln, und ich machte mich ſo⸗ gleich auf dem Weg, um Euch einen Wink zu geben, der Euch aus der Gefahr retten konnte.“
„Aber mein Vater?“ fragte Arthur.
„Ich habe allen Grund zu hoffen, daß er in Sicher⸗ heit ſey. Außer mir wuͤnſchten noch Andere, nament⸗ lich Sigmund, ihn wie Ench zu ſchuͤtzen. Nun aber, da Ihr die Loͤſung der Naͤthſel vernommen habt, iſt es Zeit, daß wir ſcheiden— und auf immer.“
„Scheiden und auf immer,“ wiederholte Arthur mit einer Stimme wie ein verklingendes Echo.
„Das Schickſal will es ſo. Fragt Euch ſelbſt, ob es nicht Enre Pflicht gebietet. Mit Tagesanbruch zieht Ihr gen Straßburg und— wir werden uns nicht wie⸗ derſehen.“
Im Feuer der Leidenſchaft warf ſich Arthur Anna zu Füßen, deren zitternde Stimme bei den letzten Wor⸗ ten deutlich die Empfindungen verrieth, die ihr Inneres bewegten. Sie ſuchte mit den Augen Annette, allein dieſe war verſchwunden.
„Stehet auf,“ ſagte ſie endlich.„Ihr dürft Euch ei⸗


