XVII. Am Rhein, am Rhein, da wachſen unſere Reben; Geſegnet ſey der Rhein! 8
Da wachſen ſie am Ufer hin, und eelarin t igs Uns dieſen Labewein. nhni, uh u.
Tr inklied.
Einige Hütten am Ufer, in deren Nähe Fiſcherbar⸗ ken vor Anker lagen, verriethen, daß der fromme Hanns in ſeinem Gewerbe als Fährmann nicht ohne Nachfol⸗ gerageblieben war. Der Rhein, der etwas weiter un⸗ ten durch eine Reihe kleiner Inſeln⸗ eingeengt war, hatte hier eine größere Breite, und ſein Lauf war we⸗ niger reiſſend, als weiter oben, ſo daß die Schiffer hier leichter überſetzen konnten.
Auf dem jenſeitigen Ufer, aber weit unter den Schif⸗ ferhütten lag auf einer mit Bäumen und Gebüſch be⸗ wachſenen Anhöhe das Städtchen Kirchhof. Ein Boot konnte vom linken Ufer aus ſelbſt im günſtigſten Zeit⸗ punbte den tiefen, reißenden Strom nicht in gerader Linie durchſchneiden, und gelangte nur in ſchräger Rich⸗ tung nach Kirchhof, während es von hier aus günſti⸗ gen Wind und gute Ruderer haben mußte, um an die Kapelle zu kommen; die natürliche Folge davon war, daß hier Reiſende, die nach Deutſchland wollten, häu⸗ figer ſich über den Fluß ſetzen lieden⸗ als ſolche, die von dorther kamen.


