7³ wurde, wir werden dem Herzog zu wiſſen thun, kraft welcher Gewalt es geſchah, dieß iſt Alles, was ich Euch im Augenblick uͤber die Sache ſagen kann, und erlaubt mir, hinzuzuſetzen, daß Ihr Euch um ſo we⸗ niger Ungelegenheit deßhalb zuziehen werdet, je we⸗ niger Ihr davon ſprecht.“
„Wie Ihr, Herr Landammann,“ verſetzte der Eng⸗ laͤnder,„haſſe auch ich Geheimniſſe, indeſſen vertraue ich ſo feſt auf Eure Biederkeit, daß ich Euch bei die⸗ ſen verwickelten, dunkeln Umſtaͤnden zum Fuͤhrer neh⸗ me, wie Ihr mich auch durch die Nebel und die Klippen Eures Heimathlandes geleitet habt. Erlaubt mir nur, Euch nochmal zu ſagen, daß die Aufſchluͤſſe, die Ihr Karl zu geben habt, deutlich und beſtimmt ſeyn und ihm ſchnell mitgetheilt werden muͤßen. Iſt dieß der Fall, ſo ſchmeichle ich mir, durch meine Verwendung beim Herzog Einiges fuͤr Euch thun zu koͤnnen. Nun aber muͤſſen wir uns trennen, um, hoffe ich, uns bald wieder zu ſehen.“
Philipſon kehrte nun zu Arthur zuruͤck, und be⸗ auftragte dieſen, Pferde zu miethen und einen Weg⸗ weiſer zu ſuchen, der ſie zum Herzog von Burgund geleitete. Auf wiederholte Anfragen bei mehreren Buͤrgern und Soldaten von der Beſatzung erfuhren ſie endlich, daß Karl ſeit einiger Zeit beſchaͤftigt ſey, von Lothringen Beſitz zu nehmen, und weil er dem Kaiſer von Deutſchland und dem Herzog von Oeſt⸗ reich keine ſehr freundſchaftlichen Abſichten zutraue, einen betraͤchtlichen Theil ſeines Heers bei Straß⸗


