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Während er noch ſprach, wurde an die Thüre gepocht. Rudolph, der ihr zunächſt ſtand, ſprach mit denen draußen, und ſagte mit einem Lächeln, das er jedoch aus Furcht, Arnold zu beleidigen, ſogleich unterdrückte: »Es iſt Sigmund, ſoll ich ihn zu unſerer Berathung zulaſſen?“
»Was ſoll der Junge dabei?« erwiederte der Land⸗ ammann mit wehmüthigem Lächeln.
„Erlaubt mir dennoch, ihn einzulaſſen,“ bat Phi⸗ lipſon,„er bringt uns vielleicht Neues. Ich habe be⸗ merkt, Herr Landammann, daß er zwar etwas langſam begreift, und ſich nicht recht auszudrücken weiß, aber doch manchmal glülkliche Gedanken hat, und feſt in ſeinen Grundſätzen iſt.
Er öffnete daher Sigmund die Thüre, der, während ſein Vater fürchtete, ſeine Geiſtesarmuth möchte ſich hier öffentlich zeigen, mit zuverſichtlicher Miene ein⸗ trat, und ſtatt aller weiterer Erklärung Philipſon den Brillantenſchmuck überreichte.
„Das hübſche Ding gehört Euch,“ ſprach er,„wenig⸗ ſtens hat mir Ener Sohn geſagt, es werde Euch große Freude machen, wenn Ihr es wieder erhaltet.“
„Ich danke Euch von ganzem Herzen,“ erwiederte Philipſon.„Dieſer Schmuck gehört allerdings mir, das heißt, das Paket, das ihn enthielt, wurde mir anvertraut, und er hat in dieſem Augenblicke für mich mehr Werth, als er eigentlich beſitzt, weil er mir bei der wichtigen Sendung, mit der ich beauftragt bin, zur Beglaubigung dient. Aber, ſagt mir, Freund,“


