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er unſer Reiſegefährte und unter unſern beſondern Schutz geſtellt?“ Deer Landammann ſah ſich durch den letztern Beweis ziemlich in Verlegenheit geſetzt, denn kurz zuvor hatte er Philipſons Edelmuth gelobt, der ſich lieber der Ge⸗ fahr ausſetzen, als den Gang ihrer Unterhandlungen ſchaden wollte, wenn er in ihrer Geſellſchaft bliebe; doch ſprach er nach einer Pauſe mit feſtem Tone: „Meine Brüder, ich habe einen Fehler begangen, da ich mit der weltlichen Politik mich brüſtete, in der ich Euch dieſen Morgen unterrichtete. Dieſer Mann iſt freilich nicht aus unſerm Lande, aber er iſt, wie wir, eines der Ebenbilder Gottes, und dieſes Namens um ſo würdiger, weil er ein Mann von Ehre iſt. Selbſt wenn wir ihn nur zufällig auf dem Wege träfen, könnten wir ihn nicht im Stiche laſſen, ohne Sünde und Schmach auf uns zu laden, um ſo weniger dürfen wir es jetzt, da er uns zu lieb ſich in Gefahr begeben hat. Laßt alſo den Muth nicht ſinken, wir folgen dem Willen Gottes, indem wir dem Bedrängten beiſtehen. Gelingt uns dieß auf gütlichem Wege, wie ich hoffe, ſo haben wir ohne große Mühe eine gute Handlung gethan, im andern Falle aber kann Gott der Sache der Menſchlichkeit durch eine Handvoll Leute den Sieg eben ſo gut zuwenden, als durch ein ganzes Heer.“
„Wenn das Eure Meinung iſt,“ erwiederte der Bannerträger,„ſo wird wohl jeder von uns bereit ſeyn, Euch zu unterſtützen. Ich ſelbſt habe gegen meine eigene Neigung geſprochen, da ich rieth, einen Bruch
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