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„Und das Waſſer, das man am Fuße des großen ſchwarzen Berges dort durch den Nebel ſchimmern ſieht — gehört es noch zu dem See, an dem Luzern liegt, oder ſind wir an einen andern gekommen, ſeit wir über den letzten Berg geſtiegen?“
Darauf wußte Antoniv nichts zu antworten, als, ſie müſſen noch in der Nähe des See's bei Luzern ſeyn, und er glaube, was man da unten ſehe, ſey eine gegen dieſe Seite auslaufende Bucht deſſelben, beſtimmt wiſſe er es jedoch nicht zu ſagen. 3
„Hund von Italiener,“ rief der Jüngere von den Reiſenden,„du verdienſt, in die Tiefe dort geſtürzt zu werden, weil du ein Geſchäft übernommen haſt, dem du eben ſo wenig gewachſen biſt, als du uns zur Se⸗ ligkeit zu führen vermöchteſt.“
„Friede, Arthur,“ unterbrach ihn ſein Vater,„wenn du den Menſchen erſchreckſt, ſo läuft er davon und wir
verlieren dann vollends den geringen Vortheil, den uns
ſeine Kenntniß des Orts etwa verſchaffen kann. Brauchſt
du gegen ihn den Stock, ſo bedient er ſich gegen dich des Meſſers; denn die Lombarden ſind rachſüchtig, kurz
du würdeſt auf jede Weiſe unſere Verlegenheit nur er⸗
höhen, ſtatt uns daraus zu ziehen.— Höre, mein
Sohn,“ fuhr er, wieder zum Führer ſich wendend,
fort,„fürchte nichts von dem jungen Brauſekopf, ich
werde nicht dulden, daß er dir das geringſte Leid zu⸗ 4
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fügt. Kannſt du mir die Dörfer nennen, durch die
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wir heute kommen müſſen?“—
Durch den liebreichen Ton des Alten wieder ermuthigt,


