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Stab, auf den ich lehnte, iſt ein Speer geworden!“ — Wir wollen nicht bei den weiteren Stunden, ja Tagen köoͤrperlichen Kampfs und geiſtiger Verzweif⸗ ung uns aufhalten.
Aber es war nicht des Himmels Wille, daß ein ſo großes Verbrechen ungeſtraft begangen werde.
Catharinen Glover und der Saͤngerin, ob ſie gleich von den uͤbrigen Bewohnern des Schloſſes, die mit der Nachricht von des Prinzen Krankheit beſchaͤftigt ſchienen, vernachlaͤſſigt wurden, verſagte man die Er⸗ laubniß, das Schloß zu verlaſſen, ehe man wiſſe, wie dieſe ſchreckhafte Krankheit ſich ende, und ob ſie wirklich anſteckend ſey. Zum Umgang mit einander gezwungen, wurden die Maͤdchen ſich gegenſeitig Ge⸗ faͤhrtinnen, wo nicht Freundinnen, und die Ver⸗ bindung wurde noch etwas enger, als Catharine fand, daß es dieſelbe Saͤngerin war, wegen der Hein⸗ rich Wynd bei ihr in Ungnade fiel. Sie vernahm nun ſeine gaͤnzliche Unſchuld, und hoͤrte begeiſtert das Lob, das Louiſe auf ihren tapfern Beſchuͤtzer haͤufte. Auf der andern Seite verweilte die Saͤnge⸗ rin, welche Catharinens hoͤhern Rang und Charac⸗ ter wohl anerkannte, gern auf einem Gegenſtand, der ihr zu gefallen ſchien, und zeigte ihre Dankbar⸗ keit gegen den tapfern Waffenſchmied in der Wie⸗ derholung des kleinen Lieds:„Wie treu und kuͤhn,“ das lang ein Lieblingslied des ſchottiſchen Volkes war: 4


