32 ſcheinlichſten iſt, weil der letzte Wein, den er ſchluckte, von Dwining eine Beimiſchung erhielt, kurz, der Prinz fiel am Ende in einen tiefen Schlaf, aus dem es un⸗ möglich ſchien, ihn zu wecken. Sir John Ramorny und Dwining trugen ihn in ſein Gemach, ohne fremde Hülfe außer von Einer Perſon, die wir nachher nen⸗ nen werden.
Den nächſten Morgen wurde ausgeſprengt, der Prinz leide an einer anſteckenden Krankheit, und damit ſie ſich nicht unter den Dienern verbreite, durfte Niemand ihn bedienen, als ſein ehemaliger Stallmeiſter, der Arzt Dwining und der Bediente, von dem oben die Rede war, einer von ihnen ſchien immer im Gemach zu blei⸗ ben, während die Andern im Verkehr mit dem Hauſe eine ſo ſtrenge Vorſicht gebrauchten, daß das Gerücht, er liege an einer ſchweren Seuche darnieder, erhalten wurde.
Einunddreißigſtes Kapitel.
Aber ganz anders war das Schickſal des mißleiteten Thronerben von Schottland geweſen, als es in der Stadt Falkland ausgeſtreut wurde. Sein ehrgeiziger Oheim hatte ſeinen Tod beſchloſſen, um die erſte und furchtbarſte Schranke zwiſchen ſeinem Hauſe und dem Thron zu entfernen. Jakob, der jüngere Sohn des


