. 124 burn.*) Man ſagt, er werde wieder Statthalter werden. Es haben ſich Viele fuͤr ſeine Parthei erklaͤrt.«
„Nun, ſo iſts Zeit, daß meine Fuͤße ſrei ſind, ſonſt koͤnnte ich einen ſchlimmern Vormund finden, als Errol,“ ſagte Rothſax.
„Ach, Mylord! waͤret Ihr nur von hier weg, Ihr koͤnntet ſo ſtark auftreten, als Douglas.“
„Ramorny,“ ſagte der Prinz ernſthaft,„ich habe nur noch eine verwirrte Erinnerung an den ſchauder⸗ haften Vorſchlag, den du mir thateſt. Huͤte dich vor ſolchem Rath. Ich will frei ſeyn— ich will uber mich ſelbſt zu gebieten haben, aber ich will nie die Waffen gegen meinen Vater oder gegen die erheben, denen es ihm zu vertrauen gefaͤllt.
„Ich wagte nur fuͤr Euer Hoheit perſoͤnliche Frei⸗ heit zu ſprechen,“ antwortete Ramorny,„waͤre ich an Eurer Gnaden Stelle, ich wuͤrde mich in das gute Boot ſetzen, das auf dem Tay ſchwankt und ruhig nach Fife hinunter fahren, wo Ihr viele Freunde habt und Falkland in Beſitz nehmen koͤnnt. Es iſt ein koͤnigliches Schloß; der Koͤnig hat es zwar Eurem Oheim geſchenkt, aber, wenn auch dieſes Geſchenk nicht zu beſtreiten waͤre, haͤtte Euer Gnaden das Recht, bei einen ſo nahen Verwandten zu wohnen.“
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„Er hat ſich auch meiner Guͤte bedient,“ ſagte der 4
Herzog,„wie die Domaͤne von Renfrew beweist. Aber halt, Ramorny— halt— hoͤrte ich nicht Errol ſagen, die Lady Marjory Douglas, die man Herzogin von Rothſay nennt, ſey zu Falkland? Ich moͤchte nicht bei dieſer Lady wohnen und ſie auch nicht durch Ver⸗ treibung aus ihrer Wohnung beleidigen.“
„Die Lady war da, Mylord,“ ſagte Ramorny,„aber
di) Siaw gecwaun ein Douglas eine Schlacht gegen die
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