Teil eines Werkes 
155. Bändchen = Neue Folge, 5. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 5. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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12² ſeciren, wenn ſein harter Stein nicht meine beſten Werkzeuge verdürbe.

In wenigen Minnten waren ſie im Boot, während ein Eilbote dem Prinzen den Brief brachte.

Rothſay ſaß nach der Mittagstafel beym Connetable. Er war trübſinnig und ſtill; und der Graf hatte eben gefragt, ob es ihm gefalle, daß die Tafel aufgehoben werde, als ein Brief, der dem Prinzen übergeben wurde, ſein Ausſehen änderte.

Wie ihr wollt,« ſagte er;ich gehe zum Gartenpa⸗ villon, immer mit der Erlaubniß von Mylord Con⸗ netable, um meinen ehemaligen Stallmeiſter zu em⸗ pfangen.

Mylord? ſagte Graf Errol.

»Ja, Mylord; muß ich zweimal um Erlaubniß bitten?2

Gewiß nicht, mein Prinz,« war des Großconnetables Antwort,aber erinnert ſich Eure königliche Hoheit, daß Sir John Ramorny 4

Doch nicht die Peſt hat, hoffe ich? fiel der Herzog ein;ey, Errol, warum wollt Ihr den ſauertöpfiſchen

Hofmeiſter ſpielen, da dies Euch doch gar nicht natür⸗

lich iſt lebt wohl auf eine halbe Stunde.

Wieder eine Thorheit! ſagte Errol, als der Prinz die Gitterthür des ebnen Saals, worin ſie geſeſſen wa⸗ ren, öffnend, in den Garten hinausging.Wieder eine Thorheit, dieſen Elenden von Neuem zum Rathgeber zu machen. Aber er iſt behext.

Der Prinz wandte ſich indeſſen um und ſagte ſchnell⸗ Eurer Herrlichkeit gute Haushaltung wird uns viel⸗ leicht einige Flaſchen und Erfriſchungen in den Garten ſchicken? Ich liebe das al fresco des Fluſſes.

Der Graf verbeugte ſich und gab die noͤthigen Be⸗ fehle, ſo daß Sir John eine gute Mahlzeit antraf, als er landete, und in den Pavillion trat.

Es ſchmeret mich, Eure Hoheit bevormundet zu

ſehen,« begann Namorny, mit wohl ausgefuͤhrtem

Anſchein von Mitgefuͤhl,