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den Wechſel der gewöhnlichen Höflichkeiten im Grüßen betraf, die die Hochländer ſelten unterlaſſen. Aber auch für dieſe vorübergehenden Grüße boten ſich nur wenige Gelegenheiten dar. Das immer einſame Land ſchien jetzt ganz verlaſſen, und ſelbſt in den kleinen Straths oder Thälern, welche er durchzuziehen Gele⸗ genheit hatte, waren die Dörfer leer, und die Einwoh⸗ ner hatten ſich in Wälder und Höhlen zurückgezogen. Dieß war leicht zu erklären, wenn man die bevorſte⸗ henden Gefahren einer Fehde erwog, die nach der Er⸗ wartung Aller das allgemeinſte Signal zu Plünderung und Raub, das je das unglückliche Laud verwüſtet hatte, werden mußte.
Simon fing an, über dieſen Zuſtand der Verödung erſchreckt zu werden. Er hatte nur einmal Halt ge⸗ macht, ſeit er Kinfauns verließ, um ſeinem Thier ei⸗ nige Ruhe zu geben, und nun ſing er an, beſorgt zu werden, wie er die Nacht zubringen ſollte. Er hatte darauf gerechnet, in der Hütte eines alten Bekaunten Zu übernachten, den man Niel Booſhalloch(Kuhhirte) nannte, weil er zahlreiche Biehheerden, die dem Häupt⸗ ling des Clan Quhele gehörten, hütete, wozu er ein Gut an den Ufern des Tay, nicht weit von der Stelle, wo der Fluß den See deſſelben Namens verläßt, inne hatte. Von dieſem alten Wirth und Freund, mit wel⸗ chem er manchen Handel um Felle und Pelzwerk ge⸗ ſchloſſen hatte, hoffte der alte Handſchuhmacher den gegenwärtigen Zuſtand des Landes, die Erwartung übet Krieg und Frieden, und die beſten Maßregeln zu ſein er


