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Während dieſer Unterhaltung kamen ſie ſchnell in das Kloſter zu Kinfauns, wo es nach einer kurzen Er⸗ friſchung nothwendig war, daß Vater und Tochter ſich trennten, um ihre gehörigen Zufluchtsörter zu ſuchen. Dann zum erſten Male ließ Catharine, als ſie ſah, daß ihres Vaters Beſorgniß um ſie alle Erinnerungen an ſeinen Freund unterdrückt hatte, wie im Traume den Namen„Heinrich Gow“ hören.
„Recht, ganz recht,“ fuhr ihr Vater fort;„wir müſſen ihm unſere Abſichten melden.“
„Ueberlaßt das mir,“ ſagte Sir Patrick,„ich kraue keinem Boten, will auch keinen Brief an ihn ſchicken, denn ſchriebe ich auch einen, ſo würde er ihn ſchwerlich leſen können. Er wird indeſſen Angſt haben, aber ich will morgen bei Zeiten nach Perth reiten und ihm Eure Plane mittheilen.“
Die Zeit der Trennung nahte nun. Es way ein bitterer Augenblick; aber der männliche Charakter des alten Bürgers, und die fromme Ergebung Catharinens in den Willen der Vorſehung machte ihn leichter, als man hätte erwarten ſollen. Der gute Ritter drang, wiewohl auf die freundlichſte Weiſe, auf die Abreiſe; und ging ſelbſt ſo weit, ihm ein Anlehen von einigen Goldſtücken anzubieten, was zu einer Zeit, wo das Geld ſo ſelten war, als das non plus ultra der Achtung angeſehen werden konnte. Der Handſchuhmacher verſicherte ihn jedoch, daß er reichlich verſehen ſey, und reiste in nord⸗ weſtlicher Richtung ab. Der gaſtliche Schutz Sir Pa⸗ trick Charteri's wurde ſeinem ſchönen Gaſt nicht min⸗


