Teil eines Werkes 
155. Bändchen = Neue Folge, 5. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 5. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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50 zahlreiches und kriegeriſches Volk habe. Aber wie die Jahre umrollten, wurden die Aelteſten des Stam⸗ mes, die ſo viel Anſehen geuͤbt hatten, durch den Tod weggerafft, oder durch Alter unfaͤhig ge⸗ macht, in die oͤffentlichen Angelegenheiten ſich zu mi⸗ ſchen; auf der andern Seite wuchs der Einfluß Gil⸗ chriſt Mac Jan's durch ſeine gluͤcklichen Kaͤmpfe ge⸗ gen den Clan Chattan, in welcher er die Gleichheit zwiſchen den beiden ſtreitenden Buͤndniſſen, wie ſie vor der ungluͤcklichen Niederlage, von der ich Eurer Herrlichkeit erzaͤhlt, beſtand, wiederherſtellte. Als er ſo feſt ſaß, wuͤnſchte er natuͤrlich, ſeinen einzigen Sohn an ſeine Bruſt und in ſein Haus zuruͤckzubrin⸗ gen; deßwegen ließ er mich den jungen Conachar, wie man ihn nannte, mehr als einmal in's Hochland ſchicken. Er war ein Juͤngling, ganz dazu gemacht,

durch Geſtalt und edles Benehmen das Herz eines

Vaters zu gewinnen. Endlich errieth, wie ich glaube, der Junge das Geheimniß ſeiner Geburt, oder wurde es ihm ſonſt mitgetheilt; und der Widerwille, den

der ſtolze hochlaͤndiſche Kerl immer vor meinem ehr⸗

lichen Handwerk gezeigt hatte, wurde ſichtbarer; ſo

daß ich nicht einmal wagte, meinen Stab uͤber ſeinen

Ruͤcken zu legen, aus Furcht, er moͤchte mich mit ei⸗ nem Dolchſtich als gaͤliſche Antwort auf eine ſaͤchſiſche Bemerkung empfangen. Dann wuͤnſchte ich ihn los zu ſeyn, um ſo mehr, da er ſo viel Ergebung gegen Catharine zeigte, die ſich in der That vorſetzte, den

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Aethiopier zu waſchen, und einem wilden Hochlaͤnder