Teil eines Werkes 
155. Bändchen = Neue Folge, 5. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 5. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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fen, welche, in einer Hof⸗Intrigue mit dem Herzog von Albany begriffen, und den Verfall der reinen katholi⸗ ſchen Lehre als den einzigen Grund des gegenwärtigen Staatsunglücks angeben, für jetzt wenigſtens eine un⸗ widerſtehliche Gewalt über den König haben, werden nachgeben müſſen. Indeſſen wiſſe, daß König Robert nicht nur dieſen allgemeinen Befehl zur Unterſuchung der Ketzerei bekraͤftigt, ſondern auch die paͤbſtliche Er⸗ nennung Robert Werdlaw's zum Erzbiſchof von St. Andrews und Primas won Schottland beſtaͤtigt hat, und ſo Rom die Freiheiten und Vorrechte der ſchot⸗ tiſchen Kirche uͤberlaßt, die ſeine Vorfahren ſeit Malcolm Canmore's Zeit ſo kuͤhn vertheidigt haben. Seine tapfern Vaͤter wuͤrden eher einen Bund mit dem Teufel unterſchrieben, als in einer ſolchen Sache den Anſpruͤchen Roms nachgegeben haben.

Ach, und welche Hülfe.

Keine, alter Mann, als bei einer plötzlichen Verände⸗ rung am Hof, ſagte Sir Patrick.Der König iſt nur wie ein Spiegel, der, kein eigenes Licht beſitzend, mit glei⸗ cher Bereitwilligkeit Alles zurückwirft, was eben vor ihm ſteht. Jetzt, obgleich der Douglas mit Albany ſich verbunden hat, iſt doch der Graf den hohen Anſprüchen dieſer herrſchwüthigen Prieſter ungünſtig, undllieg mit ihnen wegen der Erpreſſungen im Streit, die ſein Ge⸗ folge an dem Abt von Arbroath verübt hat. Er wird mit großer Mannſchaft zurückkommen, denn das Gericht ſagt, der Graf von March ſey vor ihm geflohen. Kehrt er zurück, ſo iſt die Welt verändert, denn ſeine Gegen⸗