Teil eines Werkes 
154. Bändchen = Neue Folge, 4. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 4. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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Das Zeugniß des Herzogs von Rothſay zur Expur⸗

hartei dn⸗ wie man es nannte, des Sir John Ramorny hatte dieſen von der Nothwendigkeit befreit, ſelbſt ſich dem Gottesgerichte zu unterwerfen und ſeine Krank⸗ heit diente ihm als Grund, zu Hauſe zu bleiben. Seine Dienerſchaft, die mit eingeſchloſſen, welche zwar unmit⸗ telbar Sir John bedienend doch unter die Leute des Prinzen gehörten, aber ihre Entlaſſung noch nicht er⸗ halten hatten, belief ſich auf acht bis zehn Perſonen, die man meiſt für verworfne Menſchen hielt und die daher wohl fähig geachtet werden konnten, im Rauſche des feſtlichen Abends den Mützenhändier ermordet zu haben. Sie waren in einer Reihe an der linken Seite der Kirche aufgeſtellt und trugen einen weißen, dem Pübertteie ähnlichen Rock. Aller Augen waren auf

e gerichtet und mehrere von der Bande waren ſo au⸗ ßer Faſſung, daß unter den Zuſchauern ein lebhaftes Vorurtheil von ihrer Schuld entſtand. Der Mörder ſelbſt aber hatte ein Geſicht, das ihn nicht verrathen konnte einen düſtern, dunklen Blick, den weder Schmaus, noch Wein beleben und den die Gefahr der Entdeckung und des Todes nicht niederſchlagen konnte.

Wir uuden bereits die Stellung des Leichnams be⸗ merklich gemacht. Geſicht, Arme und Bruſt waren blos. Der übrige Leib war in die feinſte Leinwand ge⸗ wickelt, ſo daß, wenn Blut von irgend einem Theil floß, den ſie bedeckte, es ſich ſogleich zeigen mußte. Nach Beendigung des Hochamts und einem feierlichen Gebet zu Gott, daß es ihm geſallen möge, den Un⸗ ſchuldigen zu ſchützen und den Schuldigen bekannt zu machen, wurde Eviot, Sir John Ramorny's Page auf⸗ gerufen, ſich dem Gottesgericht zu unterwerfen. Er trat mit unſicherm Schritte vdr. Vielleicht glaubte er,

zeine innerliche Ueberzeugung, daß Bonthron der Mör⸗

der ſey, würde hinreichen, ihn in den Mord zu verwi⸗

geln, wenn er gleich keinen wirklichen Antheil daran

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