Teil eines Werkes 
154. Bändchen = Neue Folge, 4. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 4. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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37 geſetzlichen und rechtlichen Wegen zu erreichen verſt⸗ chert waren. Waͤhrend das Geſchrei noch in der Menge wiederhallte und alle angraͤnzenden Straßen fuͤllte, waͤhrend es in tauſend verſchiedenen Geruͤchten ſich immer weiter fortpflanzte, ließ die Obrigkeit den Leich⸗ nam aufheben, um ihn naͤher zu betrachten, erkannte ſogleich und verkuͤndete auf der Stelle daß es nicht der Leichnam des ſo allgemein und wegen der damals achtungswertheſten, Eigenſchaften mit viel Recht ge⸗ liebten Waffenſchmieds, Heinrich Gow, ſondern der eines weit geringer geachteten. Mannes ſey, obgleich er nicht vhne Verdienſt in der Geſellſchaft war, des luſtigen Strumpfwirkers? Olivier Proudfute. Der Zorn des Volks war ſo ſehr auf den Gedanken zuſammen⸗ gedraͤngt, daß ſein tapferer unerſchockener Vextheidi⸗ ger, Heinrich Gow, das Opfer ſey, daß d ie Widerlegung dieſes Geruͤchts hinxeichte, ſeine Wuth zu ſtillen, waͤh⸗ rend wahrſcheinlich, haͤtte man den armen Olivier ſchon im erſten Augenblick erkannt⸗ aus jedem Mund der Racheruf ergangen waͤre, wie um Heinrich von Wynd. Die V Verkuͤndigung, dieſer unerwarteten Neuigkeit er⸗ weckte ſogar anfangs ein Gelaͤchter im Volk; ſo nghe graͤnzen das Fächerliche, und das Schryckliche zuſam⸗ men. 336

„»„Die Moͤrder haben ihn ohus Zweifel fuͤr Heinrich Smith gehalten, e« ſagte Griffin, z Was fuͤr ihn bei dieſen Umſtaͤnden ein großer Troſt geweſen ſeyn muß.« Aber die Ankunft anderer Perſonen gab dem Schau⸗ ſpiel bald ſeinen tragiſchen Charakter wieder.