Teil eines Werkes 
153. Bändchen = Neue Folge, 3. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 3. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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11 So kamen ſie bis hieher, wie es ſchien fliehend, ſtatt daß ſie, wenn ich befohlen hätte, Gewalt mit Gewalt zurückzutreiben, die verfluchte Stadt an vier Ecken hätten anzünden und dieſe übermüthigen Bürger, wie junge Füchſe in brennendem Ginſter umkommen laſ⸗ ſen können. 3

Als Douglas ausgeredet hatte, entſtand ein augen⸗ blickliches Stillſchweigen, bis der Herzog von Rothſay zu ſeinem Vater gewandt, antwortete:

Da der Graf Douglas das Recht hat, die Stadt, wo Eure Gnaden Hof halten, zu verbrennen, weil der Oberrichter und er einige Streitigkeiten wegen ei⸗ ner nächtlichen Ausſchweifung oder der Ausdrücke eines Cartells haben; ſo ſind wir ihm viel Dank ſchuldig, daß er es unterlaſſen hat.

Der Herzog von Rothſay, ſagte Douglas., der beſchloſſen zu haben ſchien, ſich zu faſſen,der Herzog von Rothſay könnte Grund haben, dem Himmel in ernſterem Tone zu danken, daß Douglas eben ſo treu als mächtig iſt. Wir leben in einer Zeit, wo die Un⸗ terthanen in allen Ländern ſich gegen das Geſetz erhe⸗ ben; wir haben von dem Aufſtand der Jarquerie in Frankreich, von Jack Straw, von Hob Miller und vom Pfarrer Ball bei den Engländern ſprechen gehört. Wir dürfen verſichert ſeyn, daß Brennſtoff genug vor⸗ handen iſt, der in Schottland ſich entzünden würde, wenn eine ſolche Feuersbrunſt unſere Gränzen erreichte. Wenn ich nun den Bauern den Edlen herausfordern oder gar eine Ritterhand an ihr Stadtkreuz nageln