7 Mann der Kirche zu leſen fähig war. Der König kün⸗ digte ſofort den Grund ihrer Verſammlung an, indem er mit großer Würde begann.
„Die Angelegeuheiten, welche wir zu behandeln wünſch⸗ ten, Mylords, beziehen ſich auf den unglückſeligen Auf⸗ ſtand des Hochlandes, von dem wir durch unſere Boten in Kenntniß geſetzt ſind, und der im Begriff iſt, die Verwüſtung und Zerſtörung des Landes ſelbſt bis auf einige Meilen von unſerem Königsſitz zu verurſachen. Aber ſo nah uns auch dieſe Empörung ſteht, es haben — Dank unſerm unglückſeligen Schickſal!— frevelhafte Menſchen noch einen näheren erregt, indem ſie die Fackel der Zwietracht zwiſchen die Bürger von Perth und die Leute vom Gefolge Enrer Herrlichkeiten und anderer Ritter und Edlen warfen. Ich wende mich zuerſt an Euch, Mylords, um zu erfahren, warum unſer Hof durch dieſe unſchicklichen Streitigkeiten be⸗ unruhigt ward, und um Euch zu fragen, durch welche Mittel ſie unterdrückt werden können. Mein Bruder von Albany laßt uns zuerſt Eure Meinung hierüber wiſſen.“
„Sire, unſer königlicher Bruder,“ antwortete der Herzog,„da ich beim Anfang des Streits um Eure Perſon war, ſo kenne ich ſeinen Urſprung nicht.“
„Ich,“ ſagte der junge Prinz,„habe kein anderes Kriegsgeſchrei gehört, als die Ballade einer Sängerin und keine gefährlichere Geſchoße fliegen geſehen, als Haſelnüſſe.“
„Ich,“ ſagte der Graf von March,„habe die wal⸗


