Teil eines Werkes 
152. Bändchen = Neue Folge, 2. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 2. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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121 ter Gott! wenn ich in einem Winkel bin, ſo bin ich ſo gut ein Tollkopf, als Du, mein Lieber. Und während ich daran denke, will ich ein Stück weit mit Dir ge⸗ hen, wir wollen miteinander ſchmauſen und Deine De⸗ lila ſoll uns Lieder ſingen. Nun, hab' ich nicht Recht 2⸗

Vollkommen! ſagte Heinrich, der vor Luſt ſterben wollte, ſeinen Waffenbruder mit einem guten Fanſt⸗ ſchlag niederzuwerfen; aber ein friedlicheres Mittel fand, ſich von ihm loszumachen, indem er beifügte:vollkom⸗ men, ich werde auch Deine Hülfe brauchen; denn wir werden fünf oder ſechs von den Douglas vor uns haben. Es wird nicht fehlen, daß ſie dieſes Mädchen einem armen Bürger, wie Heinrich Smith, wegnehmen wol⸗ len, und ich werde zu glücklich ſeyn, die Hülfe eines ſo tapfern Mannes, wie Du, zu haben.

Ich danke Dir, ich danke Dir, erwiederte der Strumpfwirker;aber wäre es nicht beſſer, vorher mein großes Schwert zu holen, und die Sturmglocke läuten zu laſſen 2

Ja, ja, laufe ſo ſchnell als möglich in dein Haus, und ſage niemand, was du geſehen haſt.

Wer? ich? fürchte nichts; pfui, ich verachte die Verläumder zu ſehr.

Rette dich jetzt, ich höre Waffenlärm.

Dieſe Worte gaben den Knöcheln des Mützenhändlers Kraft und Leben, und indem er der vermeintlichen Ge⸗ fahr den Rücken wandte, ſchlug er einen ſo ſchnellen Lauf ein, daß er in Kurzem ſein Haus erreichen mußte. »Schuͤn wieder eine geſchwätzige Elſter, die ich zu fürch⸗ ten habe, dachte der Waffenſchmied;aber ich weiß auch den zum Schweigen zu bringen. Die Minſtrels haben eine Fabel von einem Vogel, der ſich mit eines andern Feder ſchmückte. Dieſer Prahlhans, Olivier, iſt der Vogel; und beim heiligen Dunſtan, wenn ſich ſeine plauderhafte Zunge auf meine Koſten beluſtigt, will ich