Teil eines Werkes 
152. Bändchen = Neue Folge, 2. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 2. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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die Hand nicht ſehen mochte, denn ein ſolcher Anblick iſt für Weiber nicht ſehr angenehm. Ich meinte jedoch, ihn wieder an den Finger geſteckt zu haben, aber er muß noch zu Hauſe liegen, ich will ihn holen, Heinrich Smith ſoll mich begleiten.“

„Wir alle begleiten Euch,“ ſagte Sir Patricius Char⸗ teris,„denn ich will mich ſelbſt nach Perth begeben.“

„Hört mich ehrenwerthe Bürger und wackere Nach⸗ barn! wenn Ihr um unbedeutender Sachen willen Be⸗ ſchwerde bei mir führtet, daß Eure Gerechtſame verletzt worden ſey, wie z. B., daß man in Eurem Revier Wild gepürſcht habe, oder daß die Leute eines Barons in Euern Straßen Ball ſpielen, ſo konntet Ihr glauben, ich nehme mich Eurer Angelegenheiten nicht an, aber bei der Seele Thomas von Longuevilles! bei einer Sa⸗ che von dieſer Wichtigkeit ſollt Ihr keinen Grund ha⸗ ben, Patricius Charteris den Vorwurf der Fahrläßig⸗ keit zu machen. Dieſe Hand,“ fuhr er, ſie in die Höhe haltend fort,„gehört einem Manne zu, der nicht an Handarbeit gewöhnt iſt, wir wollen ſie an einem Platze aufſtecken, wo ſie unfehlbar erkannt und zurückgefordert werden wird, wenn die Genoſſen deſſen, der ſie verlo⸗ ren hat, nur noch einen Funken Ehrgefühl beſitzen.— He da! Gerhard! laß ſogleich ein Dutzend tapfere Leute aufſitzen; ſie ſollen den Panzer nehmen. Indeſſen Nach⸗ barn, wenn, was ſehr wahrſcheinlich iſt, eine Fehde daraus entſteht, ſo müſſen wir uns gegenſeitig unter⸗ ſtützen. Wie viele Leute wollt Ihr mir zuführen, wenn mein Schloß angegriffen wird?“