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Hofthor geöffnet, damit ſie einziehen könnten, nachdem er Sir Patricius Charteris hatte melden läaſſen, daß der Aelteſte der Vögte in Perth mit mehreren andern Bürgern dieſer Stadt ſich dem Schloſſe nähere. Der Ritter, der gerade auf die Falkenjagd gehen wollte, empfing dieſe Nachricht etwa auf dieſelbe Weiſe, wie ein Gutsbeſitzer in unſerer Zeit, wenn ihm ein ungele⸗ gener Beſuch gemeldet wird, d. h. er wünſchte im Stillen die Gäſte zum Teufel, während er laut Befehl gab, ſie mit dem geziemenden Anſtand und gebührender Höflichkeit zu empfangen. Er befahl ſeinen Leibdienern, in dem großen Saale ſogleich gebratenes Wildpret und kaltes Fleiſch aufzuſtellen, und ſeinem Schaffner, einige Tonnen anzuzapfen und ſeine Pflicht zu thun, denn wenn die ſchöne Stadt hin und wieder ſeinen Keller füllte, ſo waren die Bürger ihrerſeits immer bereit, ſeine Flaſchen zu leeren.
Ehrerbietig wurden die Bürger in den großen Saal geführt, wo der Ritter, in Jagdkleidung, mit Stie⸗ feln, die ihm bis an die Schenkel herauf reichten, ſie mit einer Miſchung von Höflichkeit und vornehmer He⸗ rablaſſung empfing, während er ſie bei ſich in den Tay verwünſchte, wo er am tiefſten wäre, weil ſie ihn in einem Vergnügen ſtörten, dem er den Morgen zu widmen im Sinne gehabt hatte. Er ging ihnen bis an die Mitte des Saales entgegen mit entblöstem Haupte und den Hut in der Hand, und bewillkommte ſie ungefähr auf folgende Weiſe: 3
„Ah! Meiſter Vogt Craigdallie, ehrenwerther Simon
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