8 dieſer zur Folge habe, das, daß er ſtarke eiſerne Git⸗ ter an das Kammerfenſter ſeiner Tochter machen laſ⸗ ſen werde, um die Wiederholung eines ſolchen Poſ⸗ ſenſpiels zu verhindern.
„Aber wenn es blos ein Poſſenſpiel und Scherz war,“« ſagte der Vogt Craigdallie,„ſo hat unſer Mitbuͤrger, Heinrich der Waffenſchmied, ſehr unrecht gethan, einem ehrlichen Manne ſo ohne Bedenken die Hand abzuhauen, und die Stadt koͤnnte zu einer betraͤchtlichen Buße verurtheilt werden, wenn wir uns der Perſon deſſen, der dieſe Verſtuͤmmlung ſich erlaubt hat, nicht bemaͤchtigen.«
„Das wolle unſre Liebefrau verhuͤten!« rief der Handſchuhmacher.„Wenn ihr wuͤßtet, was ich weiß, ſo wuͤrdet ihr euch eben ſo fuͤrchten, euch in dieſe Sache zu mengen, als ein gluͤhendes Eiſen anzurüh⸗ ren. Doch da ihr die Finger in's Feuer ſtecken wollt, ſo muß ich euch die Wahrheit ſagen. Mag nun daraus entſtehen, was will, ſo ſage ich euch, daß die Sache fuͤr mich und die Meinigen ſehr ſchlimm haͤtte ablau⸗ fen koͤnnen, wenn nicht Heinrich Gow, der Waffen⸗ ſchmied, mir zu gelegener Zeit noch zu Huͤlfe gekom⸗ men waͤre.«
„So wie ich,«Z ſagte Olivier Prondfute,„wenn ich ſchon nicht behaupten will, in Fuͤhrung des Schwer⸗ tes ſo geſchickt zu ſeyn, wie unſer Nachbar Heinrich Gow. Ihr habt mich beim Anfange des Laͤrms ge⸗ ſehen, nicht wahr, Nachbar Glover?««
»Ich ſah euch, wie das Ganze zu Ende war,


