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Grauſamen, den Verwegenen, den Ehrgeizigen, der Größe ſo nah, ohne ſie erreichen, und dem Reichthum, ohne ſich ihn verſchaffen zu können, dieſen Tantalus, bereit Alles zu thun und Alles zu wagen, um ſeine Hab⸗ ſucht zu befriedigen und ſeine zweifelhaften Rechte gel⸗ tend zu machen.“
„Herrlich! mein lieber Eroftangey.! aber was heißt denn ein Poſtulant? 4
„Ach meine Beſte, Sie ſtören den Gang meiner Ge⸗ danken!— Poſtulanten nannte man in Schottland denjenigen, der ſich einer Bergünſtigung rühmte, die er noch nicht erhalten hatte. Georg Douglas, Rizziv's Mörder, war Poſtulant der weltlichen Einkünfte der reichen Abtei Arbroath.“
„Ich verſtehe, fahren Sie fort: wer kommt nun?“
„Wer nun kommt? der große, hagere Mann dort mit dem wilden Ausſehen, eine Stutzbüchſe in der Hand, muß Andreas Ker von, Faldonſide ſeyn, der Sohn, meine ich, von dem Bruder des berühmten Sir David Ker von Ceßford. Blick und Haltung verrathen einen Wegelagerer. Er war ſo entmenſcht, daß er während des Getümmels im Cabinet das geladene Ge⸗ wehr der jungen, ſchi önen Königin auf die Bruſt ſetzte.., der Königin, die in einigen jWhochen Mutter werden ſollte.“
„Bravo, mein Lieber!— Nun⸗ Sie einmal. einen ſol⸗ chen Schwarm von Geiſtern, beſchworen haben, ſo hoffe ich, Sie werden nicht geſonnen ſeyn, ſie in ihr kaltes


