Teil eines Werkes 
151. Bändchen = Neue Folge, 1. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 1. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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16 mer anzubringen, ſo daß derjenige Theil des Zimmers, in welchem ſich die Blutflecken befanden, von dem übrigen getrennt war, wodurch dieſer Theil ſehr finſter wurde. Dieſe Wand ſteht noch, und der Umſtand, daß dadurch die Gleichförmigkeit der Carnieſſe unterbrochen wird, iſt ein augenſcheinlicher Beweis, daß ein beſonderes Ereig⸗ niß Veraulaſſung wurde, ſie einzufügen, denn ſie ſtört die Verhältniſſe des Zimmers, ſo wie die der Berzierun⸗ gen an der Decke und daß man alſo, als man ſie gerade hier anbrachte, keinen andern Zweck haben konnte, als einen dem Auge widrigen Anblick zu verdecken. Dem Einwurfe, daß die Blutflecken mit der Zeit würden ver⸗ ſchwunden ſeyn, glaube ich entgegen halten zu dürfen, daß ſie, da man unmittelbar nachdem das Verbrechen be⸗ gangen war, keine Anſtalten traf, ſie wegzuſchaffen, mit andern Worten, da man dem Blut Zeit ließ, in das Holz einzudringen, unvertilgbar werden mußten. Ab⸗ geſehen davon, daß man bei uns in Schottland die Pal⸗ läſte um dieſe Zeit nicht allzu reinlich hielt, und daß es damals noch kein Reinigungs⸗Elixir gab, womit man dem Schwamm und Wiſchlappen nachhelfen konnte, finde ich es ſehr wahrſcheinlich, daß die Spuren jener Unthat ſich ſehr lange Zeit hätten erhalten können, ſelbſt wenn Maria nicht gewünſcht oder befohlen hätte, ſie zu erhal⸗ ten, ſondern durch einen anzubringenden Verſchlag dem Auge zu entziehen. Ich weiß mehrere Beiſpiele von ähn⸗ lichen Blutflecken, die ſich durch eine lange Reihe von Jahren erhalten haben, und ich zweifle, vb ſie nach einer

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