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Gnade ausgeſchloſſenes Weſen angeſehen zu haben, wobei in die eiteln, dunkeln Wiſſenſchaften, die ſie zu treiben be⸗ hauptete, vertieft, wie Chaucer's Arzt, ihr Studium„nur wenig in der Bibel“ geweſen war. Jetzt legte ſie dagegen das heilige Buch nur ſelten aus der Hand, und erwiederte den Armen, welche zu ihr kamen, um, wie fruͤher, ihre Macht uͤber die Elemente in Anſpruch zu nehmen:„Er faſſet den Wind in ſeine Haͤnde.“ Ihre Bekeh⸗ rung war vielleicht nicht die Folge ruhiger Ueberlegung, denn dieß verhinderte wahrſcheinlich der Zuſtand eines Ge⸗ muͤths, das durch eine Verkettung furchtoarer Ereigniſſe aus ſeinen Fugen gebracht worden war; allein ſie ſchien
aufrichtig zu ſeyn, und war auf jeden Fall nuͤtzlich. Sie ſchten ihre fruͤheren anmaßlichen Verſuche, in den Lauf der menſchlichen Schickſale, wie dieſe von weit hoͤheren Maͤch⸗ ten gelenkt werden, eingreifen zu wollen, von Herzen zu bereuen, und zeigte innige Zerknirſchung, wenn dieſe fruͤ⸗ heren Anſpruͤche durch irgend Etwas in ihr Gedaͤchtniß zu⸗ ruͤckgerufen wurden. Sie verrieth noc immer eine große Vorliebe fuͤr Mordaunt, welche vorzuͤglich aus Gewohnheit herxuͤhrte. Auch konnte man nicht leicht entdecken, wie viel oder wie wenig ſie ſich von den verwickelten Ereigniſ⸗ ſen erinnerte, in die ſie verflochten geweſen war. Als ſie ſtarb, was ſich ungefaͤhr vier Jahre nach den Begebenheiten zutrug, die wir erzaͤhlt haben, fand es ſich, daß ſie, auf beſonderes und dringendes Verlangen Minna Troil's, ihr ſehr bedeurendes Eigenthum auf Brenda ubertragen hatte. Eine Klauſel in ihrem Teſtamente enthielt die Weiſung,


