Teil eines Werkes 
114. Band, Der Pirat : 5. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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den Wind— das Ruder iſt in Lee— ach! mag die See die Schurken verſchlingen!,— Das Schiff will nicht wenden, und die Fregate entert!“

Die verſchiedenen Bewegungen der Jagd hatten die bei⸗ den Schiffe einander ſo nahe gebracht, daß Cleveland, mit ſeinem Fernglas, deutlich bemerken konnte, wie die Mann⸗ ſchaft des Kriegsſchiffs in unwiderſtehlicher Menge durch die Ragen und den Bugſpriet enterte, und ihre gezoge⸗ nen Hauer iun der Sonne blitzten, als in dieſem entſcheiden⸗ den Augenblicke beide Schiffe in eine dicke Rauchwolke ein⸗ gehuͤllt wurden, welche ploͤtzlich am Bord des genommenen Piraten aufſtieg.

„Exeunt omnes,“ ſagte Bunce, mit gefaltenen Hän⸗ den. 4

Da geht der Liebling des Glücks hin, Schiff und Mann⸗ ſchaft, ſagte Cleveland im ſelben Augenblicke.

Der Rauch verzog ſich indeß ſogleich wieder, und man fah daß der Schade nur theilweis geweſen, und daß, aus Manget an Pulver der verzweifelte Verſuch der Piraten, ihr Schiff mit dem Halcyon in die Luft zu ſprengen mißlun⸗ gen war.

Kurz nachdem das Treffen voruͤber war, ſchickte Capi⸗ tain Weatherport vom Halcyon einen Offizier und eine Abtheilung Seeſoldaten nach dem Hauſe von Stennis, um

die Auslieferung der gefangenen Piraten, und namentlich

Cleveland's und Bunce's zu fordern, welche als Capitain und Lieutenant der Bande angeſehen wuͤrden.

Dieß war ein Pegehren, dem man ſich nicht weigern konnte, obgleich Magnus Troill es ſehr gern geſehen haben wuͤrde, wenn man das Dach, unter welchem er wohnte, we⸗ nigſtens als eine Freiſtaͤtte fuͤr Cieveland behandelt haͤtte.