Teil eines Werkes 
114. Band, Der Pirat : 5. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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ohne daß er den geringſten Widerſtand geleiſtet haͤtte; aber Mordaunt's augenblickliches Dazwiſchentreten verhin⸗ derte, daß man ihn entweder hart behandelte, oder band. Die Sieger fuͤhrten ihn in ein wohlverwahrtes oberes Ge⸗ mach in dem Hauſe von Stennis, und ſtellten eine Schild⸗ wache an die Thuͤr. Bunce und Fletcher, welche Beide waͤhrend des Gefechts zur Er de niedergeſtreckt worden war. ren, wurden in daſſelbe Zimmer gebracht, und zwei Ge⸗ fangene, die von geringerem Range zu ſeyn ſchienen, in ein zu dem Hauſe gehoͤriges Gewoͤlbe geſperrt.

Ohne die Freude Magnus Troll's beſchreiben zu wol⸗ len, als er, von dem Lärmen und dem Schießen erweckt, ſeine Toͤchter wohlbehalten, und ſeinen Feind gefangen fand, wollen wir nur das ſagen, daß er, wenigſtens im Augenblicke, ganz vergaß, auf welche Weiſe jene ſo in Ge⸗ fahr gerathen waͤren, daß er Mordaunt, als ihren Erhal⸗ ter, tauſend Mal an ſeine Bruſt drückte, und eben ſo oft bei den Gebeinen ſeines Namensverwandten ſchwur, daß, wenn er tauſend Toͤcher batte, ein ſo wackerer Junge und ein ſo treuer Freund aus ihnen waͤhlen können ſollte, was auch Lady Glourourum ſagen moͤchte.

Ganz anders ſah es in dem Gemache aus, welches Cleveland und ſeinen Gefährten zum Gefaͤngniß diente. Der Capitain ſaß an dem Fenſter, die Augen auf das Meer gerichtet, das man aus dem Zimmer ſehen konnte, und⸗ dem Anſchein nach, ſo in den Anblick verſunken, daß er die Gegenwart der Andern gar nicht bemerkte. Jack Bunce ſuchte einige Verſe zuſammen, um eine Einleitung zu ſeiger Verſoͤhnung mit Cleveland zu machen; denn er fing, nach den Folgen, jetzt wohl einzuſehen an, daß ſein Plan, in Ruͤckſicht auf den Capitain, ſo wohl gemeint er