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„Ja, was kann ich fuͤr Euch thun, Meiſter Altamont?“ ſagte Haſcro dalb geruͤhrt.„Wenn es nach des jungen Mordaunt Willen gegangen waͤre, ſo wuͤrde er Euch mit dem rothen Burgunder, Nummer Tauſend, bewillkommet haben. Ich bitte Euch um's Himmelswillen, geht, oder ſonſt heißt es im Soufleurbuche: die Wache tritt herein, und ergreift Altamont.“
„Ich will Euch nicht die Muͤhe machen, ſondern ſo⸗ gleich abgehen,— doch, noch einen Augenblick— ich haͤtte beinahe vergeſſen, daß ich einen Zettel fuͤr das groͤßeſte Eue⸗ rer Maͤdchen bei mir habe— Minna, ja Minna heißt ſie. Es iſt ein Abſchiedsvrief von Cavitain Cleveland— den werdet Ihr doch wohl its geben?“
„Ach, der arme Pluſch!“ ſagte Halcro:„ich verſtehe — ijch verſtehe— Aebe wohl, ſcoͤne Armida—
Nicht Picke nicht Kugel, nicht Feuer, nicht Flurh,
Bringt Qualen, wie hoffnungslos Liebender Gluth.
Sage mir nur eins, ſind Verſe darin?“
„Es iſt bis an das Petſchaft voll von Liedern, Son⸗ netten und Elegten,“ antwortete Bunce:„aber ſtecke es ihr mit Vorſicht und heimlich zu.“
„Hm! mich einen Liebesbrief abgeben lehren zu wol⸗ len!— mich, der ich in dem Kaffeehaufe der ſchoͤnen Gei⸗
ſter geweſen bin, und alle Trinkſpruͤche des Kit⸗Cat⸗Klubs
geſehen habe. Minna ſoll es bekommen, Herr Altamont, aus alter Bekanntſchaft, und Euerm Capitain zu Liebe, der weniger von der Teufelsnatur an ſich hat, als ſein Ge⸗ werbe wohl mit ſich bringt. Ein Abſchiedsorief iſt doch nichts Boͤſes.“
„So lebe denn wohl, alter§nake, auf immer und ei⸗ nen Tag,“ ſazte Bunce, nahm des Dieters Hand, und
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