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reits in ihre Häuſer zurückgezogen. Sie erblickten nur eine Frau, welche aus der Thuͤr ſah, ſich aber bekreuzte und ſich ſchnell in das Haus zuruͤckzog, als ſie Nornas hohe Ge⸗ ſtalt mit langen Schritten voruͤber eilen ſah. Die Gaſſe führte ins Freie, wo Norna's ſtummer Zwerg mit drei Pfer den wartete, welche hinter der Mauer einer verlaſſenen Huͤtte in Sicherheit ſtanden. Norna beſtieg ſogleich eines derſelben, Cleveland das andere, Pacolet folgte auf dem dritten, und ſo ritten ſie ſcharf in der Dunkelheit fort, da die kraͤftigen und feurigen Thitre, die ſie hatten, von einer viel größern Art, als die in Shetland gezogenen waren.
Nach einem Ritt von mehr als einer Stunde, bei wel⸗ chem Norna als Führerin diente, hielten ſie vor einer Huͤt⸗ te an, deren Aeußeres ſo elend war, daß man ſie eher für einen Viehſtall als für ein Bauerhaus haͤtte halten moͤgen.
Hier müßt Ihr bis zum Tagesanbruch bleiben, wo man Euer Zeichen von Euerm Schiffe ſehen kann, ſagte Norna, indem ſie Pacolet die Pferde uͤbergab, und voran in die elende Huͤtte ging, die ſie ſogleich vermittelſt der eiſer⸗ nen Lampe erleuchtete, die ſie gewoͤhnlich bei ſich trug.„Dieß iſt ein ärmlicher, aber ſicherer Zufluchtsort,“ ſagte ſie: denn würden wir hieher verfolgt, ſo würde die Erde ſich aufthun und uns in ihren Schlund aufnehmen, ehe Ihr gefangen würdet. Wiſſet nemlich, daß dieſer Boden den Goͤttern des alten Walhalla heilig iſt. Und nun ſage, Mann des Unheils und des Blutes, biſt Du ein Freund oder ein Feind Norna's, der einzigen Prieſterin dieſer ver⸗ läugneten Gottheiten?“ 3
Wie iſt es moͤglich, daß ich Euer Feind ſeyn ſollte? laste Cleveland: ſchon die gewöhnliche Dankbarkeit...
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