Teil eines Werkes 
114. Band, Der Pirat : 5. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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Bunce hielt ihm die Hand.„Halt, Vater!“ ſagte er:

„oder das wird eine ſchlechte Fahrt fuͤr Euch— und Du, Fletcher, laß das Maͤdchen los!“

„Hol' mich der Henker! warum ſoll ich ſie loslaſſen?“ ſagte Fletcher..

„Weil ich es Dir befehle, Dick,“ ſagte der Andere: „und weil Du es ſonſt gegen mich zu verantworten haſt. — und nun ſagt mir, Ihr Schoͤnen, fuͤhrt Eine von Euch den ſonderbaren heiduiſchen Namen Minna, vor welchem ich eine Art von Achtung habe?“

„Tapferer Herr!“ ſagte Halcro:„ohne Zweifel ge⸗ ſchieht das deßwegen, weil Ihr einige Poeſie in Euerem Herzen habt.“

„Ich habe deren, zu melner Zeit, genug im Munde gehabt,“ antwortete Bunce:„aber das iſt voruͤber, alter Herr— indeſſen werde ich doch bald herausfinden, welches von dieſen beiden Maͤdchen Minna iſt. Zieht Euere Huͤl⸗ len von Eueren Geſichtern zurück, und fuͤrchtet Euch nicht, meine

hell leuchtenden Lindamtra's, denn Niemand ſoll Euch et⸗

was zu Leide thun duͤrfen.— Meiner Seel', zwei huͤbſche Maͤd⸗ chen— wahrhaftig, ich will in einer Eierſchale auf der See ſeyn und einen Felſen unter meiner Lee⸗Bug haben, wenn ich mir eine beſſere Schlafgenoſſin wuͤnſche, als die ſchlechteſte von ihnen! Hoͤrt einmal, Maͤdchen, welche von Euch moͤchte ſich wohl in eines Seeraͤubers Hangematte ſchaukeln?— Ihr ſogtet Geld zu ſammeln kriegen.“

Die erſchrockenen Maͤdchen klammerten ſich feſt an ein⸗ ander, und erblichen bei der dreiſten und vertraulichen Sprache des verwegenen Wuͤſtlings.

„Nun, fuͤrchtet Euch nur nicht,“ ſagte er:„Keine ſoll unter demsedlen Altamont ohne ihre eigene freie Wahl