Teil eines Werkes 
114. Band, Der Pirat : 5. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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Er hatte keine Zeit, ſeine Rede zu vollenden, denn Bunce ſprang in dieſem Augenblicke mit ſeinen Leuten an Bord, zog ſeinen Hauer, hieb damit auf die Schottleiter, und erklaͤrte das Schiff fuͤr gute Priſe.

„Wer hat Euch Vollmacht oder Befugniß gegeben, uns auf offener See anzuhalten?“ ſagte Magnus.

„Hier ſind ein halbes Dutzend Vollmachten,“ ſagte Bunce, indem er ihm die Piſtolen zeigte, die er, nach der ſchon erwaͤhnten Seeraͤuberart, um ſich hängen hatte:„waͤhlt Euch, welche Ihr wollt, alter Herr, und Ihr ſollt ſie ſo⸗ gleich durchblaͤttern koͤnnen.“ 3

„Das heißt, Ihr wollt uns berauben?“ ſagte Magnns. „Nun, wohl— wir hoben keine Mittel, es zu verhindern. Betragt Euch nur artig gegen die Frauen, und nehmt dann, was Ihr wollt, aus dem Schiffe. Es iſt nicht viel darin, allein ich kann, wenn Ihr uns gut behandelt, ſeinen Werth bald groͤßer machen.“

„Artig gegen die Frauen!“ ſagte Fletcher, der mit den Uebrigen ebenfalls an Bord gekommen war:„wann haben wir uns je anders gegen ſie benommen? ja, und freundlich dazu!— Sieh' einmal, Jack Bunce, was fuͤr ein kleines nettes Ding das iſt!— Bei Gott, ſie ſoll einmal einen Kreuzzug mit uns machen, mag aus dem alten Brummbhaͤr werden, was da will!“.

Bei dieſen Worten ergriff er die erſchrockene Brenda mit einer Hand, und zog mit der andern dreiſt die Kappe des Mantels zuruͤck, in welchem ſie ſich eingehuͤllt hatte.

„Zu Huͤlfe, Vater! zu Huͤlſe, Minna! rief das erſchro⸗ chene Maͤdehen aus, ohne zu bedenken, daß dieſe ihr kei⸗ nen Beiſtand leiſten konnten.

Magnus hob abermals die Handſpake empor, aber