Ihr noch weniger, als Ihr ſo fuhret, daß das Boot an dem Eingange des Voe's, wie Ihr, es nennt, umichlug, nachdem ſelbſt der arme Knabe, der beinahe ertrunken waͤre, Euch geſagt haͤtte, daß Ihr zu viele Segel beigeſetzt haͤttet, wobel Ihr noch das Segeltau an der kleinen Stange am Borde des Boots befeſtigtet, um waͤhrend der Zeit auf der Fiedel ſpielen zu koͤnnen.
Wie? ſagte der Udaller: Ihr befeſtigtet die Schoten an der Duft? Das iſt ein ganz unſeemaͤnniſches Verfah⸗ ren, Claudius Halcro. 4
„Und danach ging es auch,“ ſagte der Landwirth: „denn der naͤchſte Windſtoß, und deren haben wir hier bei uns alle Augenblicke, kehrte uns um und um, wie eine Frau ein Waſchfaß, und Meiſter Halcro rettete weiter nichts, als ſeine Fiedel. Sein armer Knabe ſchwamm wle ein Waſſerhund, und ich plaͤtſcherte davon, ſo gut ich konnte, mit Huͤtfe eines der Ruder, um mein Leben zu retten, und ſo ſind wir denn hier, wir armen ungluͤcklichen Ge⸗ ſchoͤpfe, ohne— dis Euch ein guͤnſtiger Wind daher fuͤhrte — irgend etwas zu eſſen gehabt zu haben, als einen Biſ⸗ ſen nor vegiſchen Zwiebacks, worin mehr Saͤgeſpaͤne als Gerſtenmehl ſind, und was mehr nach Terpentin, als nach irgend etwas anderem ſchmeckt.“
Mich daͤucht doch, Ihr waret ganz luſtig, ſagte Brenda: als wir am Ufer herkamen.
„Ihr hoͤrtet eine Fiedel, Fraͤulein Brenda,“ ſagte der Verwalter:„und vielleicht denkt Ihr, daß da noch keine Noth iſt, wo man die quieken hoͤrt. Aber es war Mei⸗ ſter Clandius Halcro, der ſie ſpielte, und ſie wahrſcheinlich bei ſeines Vaters Sterbebette, oder auf dem ſeinigen, ſo lange nur ſeine Fiuger greifen koͤnnen, noch ſplelen wird.


