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lor mich, die Augen auf das kleinere Bett geheftet, in Vermuthungen uͤber den Urſprung und die Beſtimmung meines ſonderbaren Zufluchtsort. War es wirklich das Werk jenes maͤchtigen Trolld, dem die Dichtungen der Scalden es zuſchrieb en? oder war es das Werk eines ſcandinaviſchen Haͤuptlings, der hier, mit ſeinen Waffen und ſeinen Schaͤtzen, vielleicht auch mit ſeinem Weibe, begraben war, das er geopfert, damit das, was er im Le⸗ ben am liebſten gehabt, auch im Tode nicht von ihm ge⸗ trennt ſeyn moͤge? oder war es die Wohnung der Buße, welche ein frommer Einſiedler ſpaͤterer Zeit ſich gewaͤhlt? oder das muͤzige Werk eines wandernden Handwerkers, den Zufall, Muße und Laune zu einer ſolchen Unterneh⸗ mung veranlaßt?— Ich erzähle Euch, was mir damals durch den Kopf ging, damit Ihr ſeht, daß, was jetzt ſich ereignete, nicht das Werk der vorher eingenommenen und erhitzten Einbildungskraft, ſondern eine eben ſo wirkliche, als furchtbare Erſcheinung war.
„Der Schlaf hatte ſich waͤhrend meiner Gruͤbeleien allmaͤhlich meiner bemeiſtert, als ich durch einen zweiten Donnerſchlag aus dem Schlummer aufgeſchreckt wurde. Ich erwachte und ſah nun in dem ungewiſſen Lichte, wel⸗ ches durch die obere Oeffnung hereinfiel, die unfoͤrmliche unbeſtimmte Geſtalt des Zwerges, welcher mir gegenuͤber, auf dem kleinern Bette ſaß, das ſein breiter ungeſtalter Leib gaͤnzlich auszufuͤllen ſchien. Ich war befremdet, aber nicht erſchreckt, denn das Blut des alten Geſchlechts der Lochlin floß in meinen Adern. Er ſprach norwegiſch, aber ſo alt, daß niemand, meinen Vater und mich ausgenom⸗ men, ihn verſtanden haben wuͤrde— eine Sprache, welche auf dieſer Inſel geſprochen wurde, ehe Olaf das Kreuz auf


