Teil eines Werkes 
112. Band, Der Pirat : 3. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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Odin die Opfer dargebracht wurden, auf welchen Stei⸗ uen das Blut der Opfer floß, wo der Prieſter, mit ſeinen dunkeln Brauen ſtand, der Ort, wo die mit ihren Helm⸗ zierden geſchmuͤckten Haͤuptlinge ſtanden, welche den Wil⸗ len des Goͤtzen vernahmen, und den, wo der entfernte Haufe der untergeordneten Anbeter verſammelt war, wel⸗ cher auf jene mit Ebrfurcht und Schrecken hinblickte. Die Orte, vor denen die furchtſamen Bauern ſich am meiſten ſcheuten, hatten keine Schrecken fuͤr mich, ich wagte es, in den Feenring zu treten und bei der Zauberquelle zu ſchla⸗ fen.— „Zu meinem Unglück war es indeß mein Lieblingsver⸗ gnuͤgen, mich in der Naͤhe des Zwergſteins aufzuhalten, ei⸗ nes Ueberbleibſels des Alterthums, welches von Fremden mit Neugier, von den Eingebornen aber mit ehrfurchtsvol⸗ ler Scheu betrachtet wird. Es iſt ein gewaltiges Bruch⸗ ſtuͤk eines Felſens, welches in einem unebenen rauhen Thale liegt, das, voll von Steinen und Abhaͤngen, in den Schluchten des Wart⸗Huͤgels, auf Hoy gelegen iſt. Im Innern dieſes Steines ſind zwei Lagerſtaͤtten, die von kei⸗ ner irdiſchen Hand ausgehauen ſind, und zwiſchen denen ein Gang hindurch geht. Die Thuͤr iſt jetzt dem Wetter offen, aber daneben liegt der gewaltige Stein, welcher, in die nah am Eingange ſichtbaren Fugen paſſend, einſt dazu diente, dieſe außerordentliche Wohnung zu öffnen und zu ſchließen, welche Trolld, ein in den nordiſchen Sagas be⸗ ruͤhmter Zwerg, zu ſeinem eigenen Lieblingsaufenthalt ſich eingerichtet haben ſoll. Der einſame Schaͤfer vermeidet dieſen Ort, denn um Sonnenaufgang, zu Mittag und um Sonnenuntergang, ſieht man noch zuweilen die Mißgeſtalz des zauberiſchen Eigenthuͤmers bei dem Zwerg ſteiu