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Se'te geſchlagen haͤtte, denn er iſt ein Mann, der die Ge⸗ rechtigkeir liept.“
„Um die Ihr Euch, wie es ſcheint, nicht viel kuͤmmert, Meiſter Suailsfoot,“ ſagte Mordaunt:„denn es wuͤrde gar kein Streit entſtanden ſeyn, da das Recht ſo augen⸗ ſcheinlich auf meiner Seite war, wenn Ihr es fuͤr gut ge⸗ funden haͤttet, die Wahrheit zu bezeugen.“
„Herr Mordaunt,“ ſagte der Jagger:„ich muß ge⸗ ſtehn, daß wirklich ſo gleisſam eine Art von Schein oder Schatten von Wahrheit auf Eurer Seite war; allein die Gerechtigkeit, mit der ich zu thun habe, iſt nur die Han⸗ dels⸗Gerechtigkeit, eine Elle von gehoriger Laͤnge zu fuͤh⸗ ren, wenn ſie nicht etwa durch das Darauflehnen bei mei⸗ nem lansen und muͤbſeligen Reiſen unten etwas abgenutzt iſt, und nach richtigem Maaß und Gewicht zu verkaufen, vier und zwanzig Merk auf das Lißpfund; ich habe aber nichts mit der Gerechtigkeit zu thun, die zwiſchen einem Menſchen und dem andern entſcheidet, wie ein Vogt oder ein Richter bei unſerm Ober⸗Gerichtshofe.“
„Das verlangte auch Niemand vor Dir, ſondern nur, nach Deinem Gewiſſen Zeugniß zu geben,“ antwortete Mordaunt, dem weder die Rolle gefiel, welche der Jagger bei dem Streit geſpielt batte, noch die Auslegung, die er ſeiner Nachgiebigkeit unterzuſchieben ſchien.
Bryce Snailsfoot blieb indeß die Antwort nicht ſchul⸗ dig.„Mein Gewiſſen,“ ſagte er:„iſt, Herr Mordaunt, nach meiner Weiſe, ſo zart, wie nur irgend eines Mannes Gewiſſen ſeyn kann; allein es iſt etwas furchtſamer Art, kann nicht gut haſtige Leute leiden und nie laut ſprechen, wenn es Haͤndel giebt. Ueberhaupt, hat es immer eine ſchwache und leiſe Stimme.“


