145 Anſchein von Laune zu ve ſtecken und das Ganze als eigen Scherz zu betrachten ſuchte, Entſchuldigungen hervor,— als auf eiamal Baby's Srimme ihm in's Ohr brummte: „willſt Du Deinen Theil an dem Threan im Stich laſſen, waͤhrend der lange ſhetlaͤndiſche Winter vor der Thuͤr iſt, wo es am hellſten Tag im December noch nicht ſo klar, als in einer mondloſen Nacht in den Mearns, iſt?“
Dieſe haͤusliche Ermahnung, verbunden mit der Furcht vor dem Udaller, und der Schaam, weniger Muth als Andere zu zeigen, entflammte den Heldengeiſt des Land⸗ wirths dermaſſen, daß er die Miſtgabel in der Luſt ſchwang, und, mit der Miene Neptuns, der den Dreyzack emporhebt, in das Boot ſtieg.
Die drei, zu dieſem gefaͤhrlichen Abentheuer beſtimm⸗ ten Boote, naͤherten ſich jezt dem dunklen Klumpen, wel⸗ cher, einer Inſel gleich, in der tiefſten Stelle des Voe lag, und ihre Annaͤherung ruhig, und ohne das geringſte Lebenszeichen zu geben, verſtattete. Schweigend, und mit der bei dieſer ſchwierigen Unternehmung noͤthigen Vorſicht gingen jezt die unerſchrockenen Abentheuerer daran, ein Tau um den Bauch des regungsloſen Ungethuͤms zu chlin⸗ gen, welches auch, nachdem der erſte Verſuch mislungen und betraͤchtliche Zeit damit hingegangen war, Aluͤcklich gelang, worauf die Ende des Taues ſogleich an das Ufer gezogen wurden, wo hundert Haͤnde geſchaͤftig waren, ſie zu befeſtigen. Ehe dieß indeß zu Stande voͤllig kommen konnte, begann die Fluth ſchon mit großer Schnelligkeit zu W. Seott's Werke. CXI. 3 10


