Teil eines Werkes 
111. Band, Der Pirat : 2. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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141 ihren Standpunkt auf den Felſen nahmen, welche uͤber den Schauplatz hinuͤberragten.

Da die Boote um ein kleines Vorgebirge herum ru⸗ dern mußten, ehe ſie an die Muͤndung des Voe's ka⸗ men, ſo hatten die, welche zu Lande an das Meereß⸗ ufer vorausgelangten, Zeit, die nothigen Recognosei⸗ rungen über die Staͤrke und Lage des Feindes arzußtel⸗ len, gegen den ſie zu gleicher Zeit einen Angriff von der See⸗ und Landſeite zu machen beabſichtigten. 1

Dieſe Obliegenbeit wollte aber der hochherzige und erfahrne General Niemanden weiter, als ſich ſelbſt an⸗ vertraut wiſſen, und in der That machte ihn ſowoyl ſein aͤußeres Anſehen, als ſein beſonnenes Betragen voſlkom⸗ men geſchickt zu dem Oberbefebl. Statt des mit einer goldenen Treſſe beſetzten Hutes, trug er eine Muͤtze von Baͤrenfell; ſein Kleid von feinem blauen Tuche, mit Scharlach gefuͤttert, mit aͤcht goldenen Oehſen und Schlei⸗ fen, war gegen eine Jacke von rothem Flanell, mit Knoͤ⸗ pfen von ſchwarzem Horn, vertauſcht, uͤber welche er ein Hemd von Seehundsfell trug, welches auf der Bruſt gar ſonderbar geſaͤumt und gefaͤltelt war, wie es die Es⸗ quimaux und zuweilen die Groͤnlandfahrer tragen. Waſſer⸗ ſtiefel von furchtbarer Groͤße vollendeten den Anzug, und in der Hand trug er ein gewalttiges Wallfiſchmeſſer, wel⸗ ches er ſchwang, als ob er ungeduldig waͤre, das gewal⸗ tige Thier, das vor ihnen lag, abzuſtreiſen. Er mußte. indeß, bei genauerer Unterſuchung, geſtehen, daß die Jagd, zu der er ſeine Gaͤſte hingefuͤhrt, ſo ſehr ſie auch mit der prachtvoll⸗großen Art ſeiner Gaſtfreiheit zuſam⸗